Cannabis dient als Einstiegsdroge für den Konsum härterer Drogen und führt zu starken gesundheitlichen Schäden. Die Zahl der Menschen, die Cannabis konsumieren, ist weiterhin besorgniserregend hoch.
Etwa 600.000 vorwiegend junge Menschen sind Cannabiskonsumenten, davon sind etwa 200.000 stark abhängig. Nicht nur der Dauerkonsum, sondern bereits der Konsum geringer Mengen von Cannabis ist gesundheitsschädigend und sollte daher vermieden werden. Dies belegen Studien namhafter Wissenschaftler aus dem In- und Ausland: Selbst eine geringe Dosis kann schwerwiegende Angststörungen und in der weiteren Folge Realitätsverlust, Entpersonalisierung, Schwindel und paranoide Angststörungen auslösen. Langfristiger Konsum kann zu schwerwiegenden gesundheitlichen Beeinträchtigungen bis hin zur psychischen Abhängigkeit führen. Die Alltagskompetenz und Arbeitsfähigkeit von Menschen, die regelmäßig Cannabis konsumieren, ist nachweislich stark eingeschränkt.
„Deshalb ist Cannabiskonsum kein Zeichen von Freiheit. Im Gegenteil: Er führt die Konsumenten in die Unfreiheit“, so die Berliner Bundestagsabgeordnete und Gesundheitsexpertin Stefanie Vogelsang.
Besorgniserregend ist auch die mittlerweile wissenschaftlich nachgewiesene Tatsache, dass Cannabis Einstiegsdroge für den späteren Konsum härterer Drogen ist. Jugendliche, die Cannabis rauchen, haben ein sechsfach höheres Risiko, später härtere Drogen zu konsumieren, als Jugendliche, die kein Cannabis zu sich nehmen.
„Daher ist es unverantwortlich, die Schädlichkeit der Droge zu verharmlosen und eine Legalisierung von Cannabiskonsum zu fordern. Der Anbau und Konsum in eigenen Cannabis-Clubs zu legalisieren ist ebenfalls absurd: Wenn Erwachsene in Clubs legal Cannabis rauchen dürfen, wird sich der Schwarzmarkt auf die Jugendlichen auf der Straße konzentrieren“, so Stefanie Vogelsang weiter.
Die Sendung können Sie sich hier anschauen:
www.rbb-online.de/klippundklar/archiv/klipp___klar_vom_14/klipp___klar_vom_14.html





